Hans Aßmann Freiherr von Abschatz
Eigentlich Johann Erasmus Freiherr von Abschatz; Pseudonym Hans Erasmus Aßmann

Geboren: 04.02.1646 in Breslau
Gestorben: 22.04.1699 in Liegnitz

Er war ein deutscher Lyriker und Übersetzer des Barocks. Er gilt als bedeutender Vertreter der Zweiten Schlesischen Schule.

1658 – 1664
Besuch des Gymnasiums in Liegnitz

Studium der Rechtswissenschaften in Straßburg und Leiden

Studienreise durch Holland, Frankreich und Italien

1669
Übernahm mit 23 Jahren die Bewirtschaftung seiner geerbten Güter

1679
Landbestellter des Erbfürstentums Liegnitz und Abgeordneter der Leignitzer Stände (zu den Schlesischen Fürstentagen entsandt)

Setzte sich für die freie Glaubensausübung der schlesischen Protestanten ein

26. August 1695
Von Kaiser Leopold in den Freiherrnstand erhoben

Als Meisterwerk seiner Übersetzungstätigkeit gilt die Übertragung einer Ode von Marc Antoine de Saint-Amant, La Solitude (Die angenehme Wüsteney).

Werke:

Das anmutthige Grab der „Frauen Helena Elisabetha vermaehlter von Hund, gebohrner von Kalkreut“ bey abgestattetem letzten Ehren und Freundschafts-Dienste, den 22. Maymonats im Jahr 1680. Mitleidig beleuchtet und wohlmeinend vorgestellt. Bresslau, in der Baumannischen Erben Druckerey, druckts Gottfried Gruender, 1680

Quellennachweis:

de.wikipedia.org/wiki/Hans_Aßmann_Freiherr_von_Abschatz

 


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