Jurij Pilk

Pseudonym: Pawoł Hodźijski (nach dem sorbischen Namen des Geburtsortes – Hodźij)
Deutscher Name: Georg Pilk

Geboren: 22.05.1858 in Göda (Kreis Bautzen)
Gestorben: 20.04.1926 in Dresden

Er war ein sorbischer Lehrer, Autor, Komponist und Dirigent.

Besuch der Real- sowie der Seminarschule in Bautzen

1872 bis 1876

Besuch des Landständischen Lehrerseminars
Hilfslehrer in Guttau und Neukirch

1880

Lehrer an einer Rostocker Universität
Mitglied des Vereins für sächsische Volkskunde

1896

Debüt als Komponist und Dirigent

1897 bis 1906

Vorsitzender der Musikabteilung der Maćica Serbska

1915

Vorzeitiger Eintritt an den Ruhestand (Neukirch bei Bautzen)

Werke:

„Archivalische Studien zur Geschichte des Burgunderkrieges“ (1893)

Aufzeichnungen sorbischer Sprachfolklore (vor allem Märchen in der Zeitschrift „Łužica“)

„Krabat“ siehe „Sorbisches Lesebuch“. Verlag Phillip Reclam jun. Leipzig. 1981 Seite 323 bis 335

Quellennachweis:

Sorbisches Lesebuch. Verlag Phillip Reclam jun. Leipzig. 1981

 


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