Zitate


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Quelle
1Otto Julius Bierbaum Das wird kein ganzer Kerl, der nie ein Rüpel war. Irrgarten der Liebe, Das große Handbuch der Zitate : das ultimative Nachschlagewerk für Schule, Beruf und Familie
2Otto Julius Bierbaum Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Das große Handbuch der Zitate : das ultimative Nachschlagewerk für Schule, Beruf und Familie
3Otto Julius Bierbaum Verloren ist, wer den Humor verlor. Glück auf Reise!
4Jakob Böhme Denn das Buch, da alle Heimlichkeit innen lieget, ist der Mensch selber: Er ist selber das Buch des Wesens aller Wesen, dieweilen er die Gleichheit der Gottheit ist. Theosophische Send–Briefe, Harenberg Lexikon der Sprichwörter und Zitate
5Jakob Böhme Ein jeder Mensch trägt in dieser Welt Himmel und Hölle in sich;
welche Eigenschaft er erwecket, dieselbe brennet in ihm, dessen Feuers ist die Seele fähig.
Von sechs theosophischen Puncten hohe und tiefe Gründung
Harenberg Lexikon der Sprichwörter und Zitate
6Dietrich Bonhoeffer Jedes Werden in der Natur, im Menschen, in der Liebe muß abwarten, geduldig sein, bis seine Zeit zum Blühen kommt. Verse für Gästebuch und Poesiealbum, s. Quellenverzeichnis
7Dietrich Bonhoeffer Unser Christsein wird heute nur in zweierlei bestehen: Im Beten und im Tun des Gerechten unter den Menschen. Mai 1944
8Jurij Brezan Die Welt ist nur zu bewahren, wenn sich Wissen. Vernunft und Macht verbinden. Krabat und die Bewahrung der Welt
9Richard Feodor Leopold Dehmel Ein bisschen Güte von Mensch zu Mensch ist besser als alle Liebe zur Menschheit. Harenberg Lexikon der Sprichwörter und Zitate, s. Quellenverzeichnis
10Richard Feodor Leopold Dehmel Es ist ein Brunnen, der heiße Leid. Brunnenlied, Das große Handbuch der Zitate : das ultimative Nachschlagewerk für Schule, Beruf und Familie
11Richard Feodor Leopold Dehmel Und uns fehlt nur eine Kleinigkeit, um so frei zu sein, wie die Vögel sind: Nur Zeit. Der Arbeitsmann, Das große Handbuch der Zitate : das ultimative Nachschlagewerk für Schule, Beruf und Familie
12Róža Domašcyna Vielleicht ist experimentell nur das Anderssein, die Empfindung, hier zu Hause zu sein und
sich weder als Sachse noch als Preuße zu fühlen.
Lese–Veranstaltung im Schloss Hoyerswerda
13Johann Gottlieb Fichte Alle Kraft des Menschen wird erworben durch Kampf mit sich selbst und Überwindung seiner selbst. www.zitate.eu/de
14Johann Gottlieb Fichte Die Selbstsucht ist die Wurzel aller andern Verderbtheit. www.zitate.eu/de
15Johann Gottlieb Fichte Die Wissenschaft hebt allen Glauben auf und verwandelt ihn in Schauen.  
16Johann Gottlieb Fichte Die Wissenschaft ist ein Zweig der menschlichen Bildung; jeder Zweig derselben muß weitergebracht werden, wenn alle Anlagen der Menschheit weiter ausgebildet werden sollen ... Wissenschaft im Zitat, s. Quellenverzeichnis
17Johann Gottlieb Fichte Es siegt immer und notwendig die Begeisterung über den, der nicht begeistert ist. Verse für Gästebuch und Poesiealbum, s. Quellenverzeichnis
18Johann Gottlieb Fichte Freie und uneigennützige Liebe zur theoretischen Wahrheit, weil sie Wahrheit ist, ist die fruchtbarste Vorbereitung zur sittlichen Reinigung der Gesinnung. Wissenschaft im Zitat, s. Quellenverzeichnis
19Johann Gottlieb Fichte Man hat oft die Frage aufgeworfen, ob es das natürliche Talent oder der Fleiß sei, was die Wissenschaften am meisten fördere. Ich antworte: beides muß sich vereinigen; für sich allein und ohne das andere taugt keines von beiden. Wissenschaft im Zitat, s. Quellenverzeichnis
20Johann Gottlieb Fichte Wer wirklich Talent hat, der wird mit glücklichem Erfolge studieren ... Wissenschaft im Zitat, s. Quellenverzeichnis
21Johann Gottlieb Fichte Wir lehren nicht bloß durch Worte; wir lehren auch weit eindringender durch unser Beispiel ... Wissenschaft im Zitat, s. Quellenverzeichnis
22Johann Gottlieb Fichte Zwang ist der Wahrheit zuwider; nur in der Freiheit ihres Geburtslandes, der Geisteswelt, kann sie gedeihen. Wissenschaft im Zitat, s. Quellenverzeichnis
23Werner Finck Auch die Bretter, die man vor dem Kopf hat, können die Welt bedeuten. www.zitate.eu/de
24Werner Finck Die schwierigste Turnübung ist immer noch, sich selbst auf den Arm zu nehmen. www.zitate.eu/de
25Werner Finck Heil! Heil! Heil! Ironie des Schicksals, dass gerade in diesem Lande am wenigsten heil geblieben ist. Gedanken zum Nachdenken, Harenberg Lexikon der Sprichwörter und Zitate, s. Quellenverzeichnis
26Werner Finck Wer andere zum Lachen bringen kann, muß ernstgenommen werden, das wissen alle Machthaber. www.zitate.eu/de
27Werner Finck Wer lachen kann, dort, wo er hätte heulen können, bekommt wieder Lust zum Leben. www.zitate.eu/de
28Gustav Freytag Die deutsche Wanderlust geht letztlich aus dem abenteuerlichen Sehnen nach einem idealen Land hervor. Harenberg Lexikon der Sprichwörter und Zitate
29Gustav Freytag Wer aus seiner Heimat scheidet, ist sich selten bewusst, was er alles aufgibt:
Er merkt es vielleicht erst dann, wenn die Erinnerung daran eine Freude seines späteren Lebens wird.
Soll und Haben, Harenberg Lexikon der Sprichwörter und Zitate
30Christian Grave Der Jüngling, der Mensch von schwachem Kopfe, der von einem unbestimmten Charakter, wird in der Gesellschaft leicht berauscht und zu einer Vergessenheit seiner selbst und aller ernsthaften Gegenstände gebracht: Und dieser Zustand, der ihm anfangs vielleicht lästig war, fängt nach und nach an, ihm zu gefallen, und wird zuletzt von ihm als Endzweck angesehen, warum er in Gesellschaft geht. Über Gesellschaft unbd Einsamkeit, Harenberg Lexikon der Sprichwörter und Zitate
31Gerhart Hauptmann Die Kultur des Menschen besitzt nicht Ehrwürdigeres als das Buch, nichts Wunderbareres und nichts das wichtiger wäre.  
32Gerhart Hauptmann Du kannst einen Elefanten festhalten, wenn er fliehen,
aber nicht das kleinste Haar auf deinem Kopf, wenn es fallen will.
www.zitate.eu/de
33Gerhart Hauptmann Einige Dichter wirken und werden in beschaulicher Stille, andere im Kampf. Ich brauchte beides. Gespräche und Interviews mit Gerhart Hauptmann: (1894 - 1946), Berlin : Erich Schmitt, 1994
34Gerhart Hauptmann Gewisse Ehen halten nur in der Weise zusammen wie ineinander verbissene Tiere. www.zitate.eu/de
35Gerhart Hauptmann Man darf nicht das Gras wachsen hören, sonst wird man taub. www.zitate.eu/de
36Gerhart Hauptmann Sobald jemand in einer Sache Meister geworden ist, sollte er in einer neuen Sache Schüler werden. www.zitate.eu/de
37Gerhart Hauptmann Spott und Satire erfordern einen gewissen Grad an Beschränktheit.  
38Gerhart Hauptmann Wer tiefer irrt, der wird auch tiefer weiser. Wissenschaft im Zitat, s. Quellenverzeichnis
39Anna Louisa Karsch Vergnügte Einsamkeit!
Du bist die Ruhe.
So meine stille Brust
sich längst erwählet.
Harenberg Lexikon der Sprichwörter und Zitate
40Jurij Koch Nam chce so was k norje měć.
Wir lieben es, Euch alle an der Nase herumzuführen.
Lese–Veranstaltung im Schloss Hoyerswerda
41Karl Friedrich Kretschmann Wer, wie der Fuchs, ein Amt erschleicht, der wird es als ein Wolf verwalten. Amtsregel. Aus: Epigrammatische Anthologie. Hrsg. von Carl Julius Schütz.
3. Theil. Halle, 1807. S. 238.
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42Heinrich Laube Die Welt richtet nach dem Erfolge und nennt ihn Gottesgericht. Harenberg Lexikon der Sprichwörter und Zitate
43Heinrich Laube O Dichtkunst! welch ein schmerzliches Geschenk des Himmels bist Du! Harenberg Lexikon der Sprichwörter und Zitate
44Gotthold Ephraim Lessing Beide schaden sich selbst: der, der zu viel verspricht und der, der zu viel erwartet. www.zitate.eu/de
45Gotthold Ephraim Lessing Bester Beweis einer guten Erziehung ist die Pünktlichkeit. www.zitate.eu/de
46Gotthold Ephraim Lessing Das kleinste Kapital eigener Erfahrung ist mehr wert als Millionen fremder Erfahrungen. Wissenschaft im Zitat, s. Quellenverzeichnis
47Gotthold Ephraim Lessing Das wahre Genie arbeitet gleich einem reißenden Strome sich selbst seinen Weg durch die größten Hindernisse. Wissenschaft im Zitat, s. Quellenverzeichnis
48Gotthold Ephraim Lessing Der Endzweck der Wissenschaft ist Wahrheit, der Endzweck der Künste hingegen Vergnügen. Wissenschaft im Zitat, s. Quellenverzeichnis
49Gotthold Ephraim Lessing Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert,
geht noch immer geschwinder, als jener, der ohne Ziel umherirrt.
www.zitate.eu/de
50Gotthold Ephraim Lessing Der Wunder höchstes ist,
Dass uns die wahren, echten Wunder
so Alltäglich werden können,
werden sollen.
Nathan der Weise, Harenberg Lexikon der Sprichwörter und Zitate, s. Quellenverzeichnis
51Gotthold Ephraim Lessing Die Dienste der Großen sind gefährlich und lohnen der Mühe, des Zwanges, der Erniedrigung nicht, die sie kosten. www.zitate.eu/de
52Gotthold Ephraim Lessing Die erste Stufe der Weisheit bedeutet, das Falsche einzusehen, die zweite, das Wahre zu erkennen. Wissenschaft im Zitat, s. Quellenverzeichnis
53Gotthold Ephraim Lessing Die ersten Entschließungen sind nicht immer die klügsten, aber gewöhnlich die redlichsten. www.zitate.eu/de
54Gotthold Ephraim Lessing Die Menschen sind nicht immer, was sie scheinen - doch selten etwas Besseres. www.zitate.eu/de
55Gotthold Ephraim Lessing Ein Titel muß kein Küchenzettel sein, je weniger er von dem Inhalte verrät, desto besser ist er. www.zitate.eu/de
56Gotthold Ephraim Lessing Frauenzimmerchen, Frauenzimmerchen! Minna von Barnhelm
57Gotthold Ephraim Lessing Kein Mensch muß müssen. www.zitate.eu/de
58Gotthold Ephraim Lessing Was kann der Schöpfer lieber sehen als ein fröhliches Geschöpf. Verse für Gästebuch und Poesiealbum, s. Quellenverzeichnis
59Gotthold Ephraim Lessing Wer über gewisse Dinge den Verstand nicht verliert, der hat keinen zu verlieren. Verse für Gästebuch und Poesiealbum, s. Quellenverzeichnis
60Gotthold Ephraim Lessing Wer überlegt, der sucht Bewegungsgründe, nicht zu dürfen. www.zitate.eu/de
61Gotthold Ephraim Lessing Wer Freunde sucht, ist sie zu finden wert; wer keine hat, hat keine begehrt. Verse für Gästebuch und Poesiealbum, s. Quellenverzeichnis
62Gotthold Ephraim Lessing Wie manches würde in der Theorie unwidersprechlich scheinen, wenn es dem Genie nicht gelungen wäre, das Widerspiel durch die Tat zu beweisen. Wissenschaft im Zitat, s. Quellenverzeichnis
63Mira Lobe In jeder Antwort steckt eine neue Frage. "Die Räuberbraut"
64Mira Lobe Der tiefere Sinn der Schreiberei für Kinder ist meiner Meinung nach der, dass sie zur Selbstbestimmung gebracht werden sollen. Produzieren ist schön, einfach schön, da fühlt man sich leben. Das ist nach der Liebe das zweitbeste Gefühl. miralobe.at
65Pĕtr Młónk Wenn wir hier nicht wendisch reden dürfen, haben Sie ab sofort hier auch keine Bleibe mehr. 1848
66Martin Opitz Nimm Dich vor Heuchelei, der stillen Leut' in acht!
Am tiefsten ist ein Fluß, der kein Geräusche macht.
Das große Handbuch der Zitate : das ultimative Nachschlagewerk für Schule, Beruf und Familie
67Martin Opitz Wenn Du nicht Güter hast und dennoch Leibeserben, bring ihnen Künste bei, sich Güter zu erwerben! Das große Handbuch der Zitate : das ultimative Nachschlagewerk für Schule, Beruf und Familie
68Leopold Schefer Gönn du der Jugend ihre Freude! Sie hat noch keine Blume weggefreut, noch keine Lerche aus der Luft, kein Lied noch jemals aus der Welt mit fortgesungen und keine Flöte fortgetanzt. Sie läßt das Schöne, Holde alles da. Sie selbst nur schwirrt im Herbst nachts wie die Schwalbe fort, und Stille herrscht am Morgen um das Haus. Das große Handbuch der Zitate : das ultimative Nachschlagewerk für Schule, Beruf und Familie
69Leopold Schefer Wer sich nicht achtet, ehrt die Frauen nicht; wer nicht die Frauen ehrt, kennt er die Liebe? „Laienbrevier“, Harenberg Lexikon der Sprichwörter und Zitate, s. Quellenverzeichnis
70Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher Es sollte jedes Haus der schöne Leib, das schöne Werk von einer eignen Seele sein und eigene Gestalt und Züge haben, und alle sind in stummer Einförmigkeit das öde Grab der Freiheit und des wahren Lebens. Monologen, Harenberg Lexikon der Sprichwörter und Zitate, s. Quellenverzeichnis
71Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher Harmonisch in einfacher schöner Sitte leben kann kein anderer, als wer die toten Formeln hassend sich eigne Bildung sucht und so der künftigen Welt gehört. Monologen, Harenberg Lexikon der Sprichwörter und Zitate, s. Quellenverzeichnis
72Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher Jetzt schon sei
im starken Gemüte des Alters Kraft,
dass sie dir erhalte die Jugend,
damit später die Jugend dich schütze
gegen des Alters Schwäche.
„Monologen“, Harenberg Lexikon der Sprichwörter und Zitate, s. Quellenverzeichnis
73Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher Wahre Wissenschaft ist vollendete Anschauung. www.zitate.eu/de
74Arno Schmidt Also ein in vielfachen Beziehungen nachdenkliches Gebiet. "Die Lausitz", 1961
75Arno Schmidt Ehe du für dein Vaterland sterben willst, sieh dir's erst mal genauer an. Harenberg Lexikon der Sprichwörter und Zitate
76Arno Schmidt Schon gemeinsame Brechreize schaffen eine Art ausreichender Sympathie. Harenberg Lexikon der Sprichwörter und Zitate
77Angelus Silesius Die Ros' blüht ohn' Warum; sie blühet, weil sie blühet. Sie acht' nicht ihrer selbst, fragt nicht, ob man sie siehet. Verse für Gästebuch und Poesiealbum, s. Quellenverzeichnis
78Angelus Silesius Die ew'ge Gottheit ist
so reich an Rat und Tat,
Dass sie sich selbst noch nie
ganz ausgeforschet hat.
Der cherubinische Wandersmann, Harenberg Lexikon der Sprichwörter und Zitate, s. Quellenverzeichnis
79Angelus Silesius Die Gottheit ist ein Brunn'
aus ihr kommt alles her
Und läuft auch wieder hin,
drum ist sie auch ein Meer.
Der cherubinische Wandersmann, Harenberg Lexikon der Sprichwörter und Zitate, s. Quellenverzeichnis
80Angelus Silesius Freund, so Du etwas bist, So bleib doch ja nicht stehn, Man muß aus einem Licht Fort in das andre gehn. Verse für Gästebuch und Poesiealbum, s. Quellenverzeichnis
81Angelus Silesius Gott liebt und lobt sich selbst,
so viel er immer kann:
er kniet und neiget sich,
er bet't sich selber an.
Der cherubinische Wandersmann, Harenberg Lexikon der Sprichwörter und Zitate, s. Quellenverzeichnis
82Angelus Silesius Gott wohnt in einem Licht,
zu dem die Bahn gebricht;
Wer es nicht selber wird,
der sieht ihn ewig nicht.
Harenberg Lexikon der Sprichwörter und Zitate, s. Quellenverzeichnis
83Angelus Silesius Halt an, wo laufest du hin, der Himmel ist in dir; Suchst du Gott anderswo, du fehlst ihn für und für. Verse für Gästebuch und Poesiealbum, s. Quellenverzeichnis
84Angelus Silesius Mensch! Ein vollkommener Christ hat niemals rechte Freud auf dieser Welt. Warum? Er stirbet allezeit. Das große Handbuch der Zitate, s. Quellenverzeichnis
85Angelus Silesius Mensch, ist was Gut's in dir,
so maße dich's nicht an!
Sobald du dir's schreibst zu,
so ist der Fall getan.
Der cherubinische Wandersmann, Harenberg Lexikon der Sprichwörter und Zitate, s. Quellenverzeichnis
86  Chtož co być chwalony, deri humrĕć;
Chtož co być husromoćony, deri se ženić.
Wer gelobt werden will, sollte sterben;
wer geschmäht werden will, sollte heiraten.
Schleifer Lesebuch, Domowina Verlag Bautzen, Mato Handrik-Slepjanski 1901
87  Chtož jo se prosaŕskeg chlĕba najĕdł, ten jo nejgoršy.
Wer sich vom Butterbrot ernährt hat, der ist am schlimmsten dran.
Schleifer Lesebuch, Domowina Verlag Bautzen, Mato Handrik-Slepjanski 1901
88  Chtož za sćĕnu, tomu głowu ho sćĕnu.
Wer hinter der Wand (lauscht), den mit dem Kopf gegen die Wand!
Schleifer Lesebuch, Domowina Verlag Bautzen, Mato Handrik-Slepjanski 1902
89  Dyž jo w mjercu wjele rose, da budźe w maju mroze.
Wenn es im März viel Tau gibt, dann wird’s im Mai Frost geben.
Schleifer Lesebuch, Domowina Verlag Bautzen, Mato Handrik-Slepjanski 1901
90  Dyž se kόcka ho drjowo pazory wóstśi, wĕter pćidźo.
Wenn die Katze ihre Krallen an Holz wetzt, kommt Wind auf.
Schleifer Lesebuch, Domowina Verlag Bautzen, Mato Handrik-Slepjanski 1901
91  Lidora jo sam sebi cypy a swinjom kóryto.
Ein unordentlicher Mensch ist sich selbst ein Flegel und den Schweinen ein Trog.
Schleifer Lesebuch, Domowina Verlag Bautzen, Mato Handrik-Slepjanski 1901
92  My smy cakali kaž za dźĕćetkom.
Wir haben wie aufs Christkind gewartet.
Schleifer Lesebuch, Domowina Verlag Bautzen, Mato Handrik-Slepjanski 1901
93  Staršy sy, a lĕpjej se minjo to žywjenje.
Je älter man ist, umso schneller vergeht das Leben.
Schleifer Lesebuch, Domowina Verlag Bautzen, Mato Handrik-Slepjanski 1901
94  Starego huchaca njetrobaš hucy? do ka?u chójd?i?.
Einen alten Hasen braucht man nicht lehren, in den Kohl zu gehen.
Schleifer Lesebuch, Domowina Verlag Bautzen, Mato Handrik-Slepjanski 1901
95  Swĕty Juro (23.4) krowam młodu trawu dawa.
Der heilige Georg gibt den Kühen frisches Gras.
Schleifer Lesebuch, Domowina Verlag Bautzen, Mato Handrik-Slepjanski 1901
96  Ten njemožo gόzdźika zabić.
Der kann nicht mal einen Nagel einschlagen.
Schleifer Lesebuch, Domowina Verlag Bautzen, Mato Handrik-Slepjanski 1901
97  To smjerdźi kaž hupak.
Das stinkt wie ein Wiedehopf.
Schleifer Lesebuch, Domowina Verlag Bautzen, Mato Handrik-Slepjanski 1901
98  Wĕŕ, ale komu?
Glaube, aber wem?
Schleifer Lesebuch, Domowina Verlag Bautzen, Mato Handrik-Slepjanski 1901
99Erwin Strittmatter Der Sinn meines Lebens scheint mir darin zu bestehen, hinter den Sinn meines Lebens zu kommen.  
100Erwin Strittmatter Die wirksamste Art, Erkenntnisse zu verbreiten, ist, nach ihnen zu leben. "Der Laden"
101Hans Aßmann Freiherr von Abschatz Fetter Braten, mager Mus, Mangel folgt auf Überfluß.  
102Hans Aßmann Freiherr von Abschatz Nichts behält, wer auf einmal zuviel ergreifen will.  
103Joseph von Eichendorff Es ist gleich willkürlich, ob man den Leuten sagt: Ihr sollt nicht frei sein, oder: Ihr sollt und müßt gerade auf diese und keine andere Weise frei sein. www.zitate.eu/de
104Joseph von Eichendorff Gar oft schon fühlt' ich's tief, des Mädchens Seele. Wird nicht sich selbst, dem Liebsten nur geboren. Gedichte, Harenberg Lexikon der Sprichwörter und Zitate
105Joseph von Eichendorff Schweigt der Menschen laute Lust:
Rauscht die Erde wie in Träumen
Wunderbar mit allen Bäumen
Was dem Herzen kaum bewusst.
Aus dem Leben eines Taugenichts, Harenberg Lexikon der Sprichwörter und Zitate
106Joseph von Eichendorff Wo ein Begeisterter steht, ist der Gipfel der Welt. Aus dem Leben eines Taugenichts
107Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau Die größte Kunst im Lieben ist, daß man schweigen kann. Der verschwiegene Schäfer, Das große Handbuch der Zitate : das ultimative Nachschlagewerk für Schule, Beruf und Familie
108Ernst Christoph Freiherr von Houwald Wer liebt, der weiß, was er der Liebe schuldig.
Wer ihren Schmerz und ihre Wonne kennt,
dem ist die fremde wie die eigne heilig.
Das große Handbuch der Zitate : das ultimative Nachschlagewerk für Schule, Beruf und Familie
109Friedrich von Logau Bleibt beim Saufen, bleibt beim Saufen!
Sauft, ihr Deutschen, immerhin!
Nur die Mode, nur die Mode
Lasst zu allen Teufeln ziehn!
Harenberg Lexikon der Sprichwörter und Zitate, s. Quellenverzeichnis
110Friedrich von Logau Der Frühling ist zwar schön;
doch wenn der Herbst nicht wär,
wär' zwar das Auge satt,
der Magen aber leer.
Harenberg Lexikon der Sprichwörter und Zitate, s. Quellenverzeichnis
111Friedrich von Logau Ein hoher starker Baum
muss vor dem Winde liegen;
Ein niederträchtig Strauch
der bleibet stehn durch Biegen.
Sinngedichte, Harenberg Lexikon der Sprichwörter und Zitate, s. Quellenverzeichnis
112Friedrich von Logau Nimmt unser Leib erst ab,
nimmt der Verstand recht zu:
Die Seele, scheint es,
hat mehr von dem Leibe Ruh.
Sinngedichte, Harenberg Lexikon der Sprichwörter und Zitate, s. Quellenverzeichnis
113Friedrich von Logau Wenn so oft an Gott man dachte,
Als man an die Steuer denkt,
Wär uns, glaub ich, längst zu Rechte
Fried und Ruh von Gott geschenkt.
Sinngedichte, Harenberg Lexikon der Sprichwörter und Zitate, s. Quellenverzeichnis
114Friedrich von Logau Wer die Zeit verklagen will,
dass so zeitig Sie verraucht,
der verklage sich nur selbst,
dass er sie nicht zeitig braucht.
www.zitate.eu/de
115Hermann Ludwig Heinrich Fürst von Pückler-Muskau Bei mir heißt es nicht:
Was werden die Leute davon sagen?
Sondern: Werden auch die Leute etwas davon sagen?
aus den Tagebüchern
116Hermann Ludwig Heinrich Fürst von Pückler-Muskau Muskau ist und bleibt mein Beruf und meine Lust. Tagebuch von 1841
117Hermann Ludwig Heinrich Fürst von Pückler-Muskau Wer mich kennenlernen will, muss meinen Garten kennen, denn mein Garten ist mein Herz! aus den Tagebüchern
118Daniel Czepko von Reigersfeld Das Gute ist voller Lohn,
das Böse ist voller Pein.
O Mensch, wie soll in dir
nicht Höll uhd Himmel sein?
Monodisticha Spientium, Harenberg Lexikon der Sprichwörter und Zitate, s. Quellenverzeichnis
119Daniel Czepko von Reigersfeld Dein Leben hört nicht auf,
wie tief man dich begräbt,
Wann du in Gott, und Gott
hinwieder in dir lebt.
Monodisticha Sapientium, Harenberg Lexikon der Sprichwörter und Zitate, s. Quellenverzeichnis
120Daniel Czepko von Reigersfeld Wie sehr irrt der, der schwarz
die helle Sonne heißt;
Noch mehr der, so da spricht:
Gott ist gut und ein Geist.
Harenberg Lexikon der Sprichwörter und Zitate, s. Quellenverzeichnis
121Christian Freiherr von Wolff Tue, was die Wohlfahrt der Gesellschaft befördert; unterlass, was ihr hinderlich, oder sonst nachteilig ist Harenberg Lexikon der Sprichwörter und Zitate
122Christian Freiherr von Wolff Wenn Menschen miteinander eines werden, mit vereinigten Kräften ihre Bestes worinnen zu befördern; so begeben sie sich miteinander in eine Gesellschaft.
Und demnach ist die Gesellschaft nichts anderes als ein Vertrag einiger Personen, mit vereinigten Kräften ihr Bestes worinnen zu befördern.
Harenberg Lexikon der Sprichwörter und Zitate

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